Strawberry Haze Auto
Grow-Bericht
Vier Jahre lang habe ich ausschließlich photoperiodische Sorten gebaut. Der Umstieg auf Autoflower hat mich etwas Überwindung gekostet, weil ich das Gefühl hatte die Kontrolle zu verlieren. Kein Flip, kein Einfluss auf die Blüteeinleitung, kein Timing. Strawberry Haze Auto hat mir gezeigt: das ist kein Verlust, das ist eine andere Freiheit.
Warum Strawberry Haze?
Ich mag Sativa-Genetiken für den Effekt und das Terpenprofil. Erdbeere-Haze ist ein klassisches Profil das ich schon in Photo-Versionen mochte. Nando hat mir bestätigt: die Auto-Version behält den Sativa-Charakter gut, blüht aber schneller als die meisten Photos. Win-Win.
Der erste Unterschied zu Photos
Als Autoflower-Erstgrowerin war der größte Unterschied: ich konnte nicht nachkorrigieren durch Lichtänderung. Die Pflanze tut was sie will. Das war am Anfang ungewohnt. Aber es hat mich gelehrt, der Pflanze mehr zu vertrauen und weniger einzugreifen.
In Woche 3 hatte ich Fragen zum Blattwachstum das mir ungewöhnlich erschien. StraightCheck, Foto an Nando. Alles normal, typisches Sativa-Strecken in der Pre-Blüte.
Terpenprofil & Blüte
Ab Woche 6 entwickelte sich das Aroma: frische Erdbeere, ein Hauch Zitrusschale, und der Haze-Unterton kommt mit Fortschreiten der Blüte heraus. In Woche 8 war der Geruch so stark, dass ich den Karbonfilter auf maximale Stufe stellen musste.
Ergebnis
Tag 80, 63 Gramm. Für eine erste Autoflower-Runde unter meinem Setup ist das ein gutes Ergebnis. Das Aroma im Glas ist persistent und genau das was ich erhofft hatte. Der Effekt ist sativa-typisch: cerebral, kreativ, angehoben aber nicht überwältigend. Tagsüber-Strain.
Ich baue weiter Autos. Strawberry Haze Auto hat mich überzeugt, und Nando hat dazu beigetragen.