Super Silver Haze Auto
Grow-Bericht

Zweiter Grow, erster mit Coco. Ich habe nach meinem ersten Run mit Plagron Erde auf Coco umgestellt, weil ich mehr Kontrolle über EC und Bewässerung wollte. Und erster Versuch mit einer Sativa-dominanten Sorte: Super Silver Haze Auto.
Warum SSH Auto?
Ich mag cerebrale Sativa-Effekte, und SSH ist eines der bekanntesten Sativa-Profile. Nando habe ich gefragt ob die Auto-Version den Haze-Charakter behält. Seine Antwort war differenziert: "Mehr als die meisten SSH-Autos auf dem Markt, aber du wirst etwas mehr Geduld brauchen. Sie ist die langsamere Auto." Das hat mich überzeugt.
Coco-Einstieg & erste Überraschungen
Erster Coco-Run: Ich habe unterschätzt wie oft man in Coco gießen muss. Täglich, manchmal zweimal. In Woche 2 hatte ich einen leichten EC-Fehler (0.6 war noch okay, aber das pH war kurz auf 6.1, Coco mag 5.8). Nando per StraightCheck kontaktiert, er hat das Problem sofort erkannt und mir erklärt warum das in Coco wichtig ist.
Der Stretch in Woche 4–5
Hier kam die SSH-Natur raus: die Pflanze hat in zwei Wochen von 40 auf 65 cm gestreckt. Das war deutlich mehr als bei meinen Indica-Erfahrungen. Ich habe leichtes LST gemacht, den Haupttrieb nach außen gezogen. Hat gut funktioniert.
Blüte & Terpenprofil
Ab Woche 6 war das Terpenprofil eindeutig: Zitrone, ein leichter Kiefernunterton, und diese typische Haze-Erdigkeit. Das war anders als alles was ich bisher angebaut hatte. Mein Karbonfilter lief auf Vollleistung.
Die Buds sind für eine Sativa charakteristisch: nicht kompakt, silbrig-frostig, elongiert. Wer Gewicht erwartet, täuscht sich beim Anblick.
Ergebnis
Tag 78, 78 Gramm. Für einen zweiten Grow, erste Coco-Erfahrung, unter 300W in einem 80er Zelt ist das sehr gut. Der Effekt ist genau der Haze-Uplift den ich erhofft hatte: cerebral, kreativ, klar und lang anhaltend.
Straight Autos und SSH Auto: eine gute Kombination für alle die Sativa-Profiles lieben und nicht auf ein Photo-Setup angewiesen sein wollen.