Mendo Juice Auto
Grow-Bericht
Mendo Juice ist nicht die bekannteste Sorte auf dem Markt. Kein Hype-Name, keine Influencer die es promoten. Das war genau der Grund warum ich sie ausprobieren wollte: Ich wollte sehen ob Straight Autos auch bei den weniger gehypten Strains liefert.
Vor dem Kauf
Nando auf Telegram gefragt: "Was ist das Terpenprofil vom Mendo Juice, und was macht den besonders?" Er hat nicht mit einem Standard-Template geantwortet, sondern mir erklärt was hinter der Kreuzung steht, welche Phänotypen zu erwarten sind, und warum er diesen Strain ausgewählt hat. Das Vertrauen war da, bevor ich bestellt hatte.
Setup & Run
Ich fahre in meinem 120er Zelt unter 600W. Für eine Autoflower ist das viel Licht, ich dimme immer auf 60% in den ersten Wochen und drehe dann langsam hoch. EC-Werte: 0.4 Start, Peak 1.35 in der Hauptblüte. Sugar Royal in der Blütephase als Enzym- und Zuckerboost.
Vegetative Phase
Die Mendo Juice Auto wächst schneller als die meisten Indicas die ich kenne. In Woche 2 war sie schon deutlich gestreckt, in Woche 3 sah man die ersten Pistillen. Das Wachstum blieb bis in Woche 5 dynamisch, sanfte Blüteeinleitung.
Blüte & Aroma
Woche 5–8 war das Highlight. Das Terpenprofil entwickelte sich zu einer Kombination aus frischer Citrusfrucht (Orange, Grapefruit) und einer kräuterigen, fast salbeiähnlichen Unternote. Das ist ungewöhnlich und macht die Mendo Juice zu etwas Eigenem. Kein Strain der ich kenne riecht so.
Ernte
Tag 76, 112 Gramm nach Trocknung. Die Buds sind mittelfest, gut beharzt. Der Effekt ist kopfbetont-euphorisch, eher für den Nachmittag.
Mein Fazit zu Straight Autos: Auch die Nischen-Strains kommen mit sorgfältig selektierter Genetik. Das merkt man am Endprodukt.