Mendo Juice Auto
Grow-Bericht

Ich growr seit vier Jahren, immer Indoor mit Coco. Mendo Juice Auto war meine Neuentdeckung bei Straight Autos: nicht der bekannteste Strain, kein Influencer-Hype, aber eine Beschreibung die mich sofort neugierig gemacht hat.
Warum Mendo Juice?
Das Terpenprofil auf der Strain-Seite: Zitrus-Orange, Kräuter, eine salbeiähnliche Unternote. Das klingt so anders dass ich es einfach ausprobieren musste. Nando auf Telegram gefragt was ihn an dieser Sorte begeistert – und er hat mir in einer langen Antwort erklärt woher die Genetik kommt, welche Phänotypen er selektiert hat und warum das Terpenprofil bei dieser Version besonders stabil ist. So eine Antwort bekommt man nicht in einem normalen Samenhandel.
Setup & Herangehensweise
Mein Standard-Coco-Run: 18-Liter Fabric Pot, Canna Coco A+B, VPD-Management auf 0.85–1.0 kPa, PPFD ca. 900 µmol/m²/s in der Hauptblüte. Für die Mendo Juice habe ich EC bewusst etwas tiefer gehalten als gewohnt, 0.5 Start, Maximum 1.3 in der Spätblüte.
Wachstum
Die Mendo Juice Auto wächst von Anfang an flott. In Woche 2 schon merklich gestreckt, in Woche 3 erste Pistillen. Das Blattwerk ist charakteristisch: schmale Blätter mit einem leichten Sativa-Einschlag, deutlich gestreckt im Internodiensatz.
Das Terpenprofil
Woche 5, die Blüte läuft voll: der Geruch ist exakt das was auf der Strain-Seite beschrieben ist. Frischer Citrus (Orange dominiert), dann darunter eine kräuterige Komponente die tatsächlich an Salbei oder frische Kräuter erinnert. Ich habe das in dieser Kombination bei keiner anderen Sorte je erlebt. Ungewöhnlich und einprägsam.
Ernte
Tag 75, 93 Gramm nach 8 Tagen Hang-Dry bei 15°C und 60% rF. Das Aroma im Glas ist persistenter als erwartet, der Effekt euphorisch-kopfbetont, gut für den Nachmittag. Keine Müdigkeit, kreativer Raum.
Mein Fazit: Straight Autos bringt auch Nischen-Strains mit sorgfältig selektierter Genetik. Nando weiß genau was er anbietet.